Dein Hygienekonzept als körperliche und mentale Gesundheitsvorsorge

Wir

Die körperliche und mentale Gesundheitsvorsorge liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.
Gerade weil unser Leben und die Geschehnisse um uns herum derzeit so mitreißend und aufregend sind, bedarf es eines guten Maßes der Eigenkontrolle unseres Befindens und unserer Bedürfnisse auf allen Lebensebenen sowie einer persönlichen Hygiene, die nicht nur den körperlichen Aspekt sondern auch die emotionalen und mentalen Bereiche mit einbezieht.
Wir sind gefordert die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Kein Arzt oder Therapeut kann dies für uns dauerhaft übernehmen. Sicher, sie dürfen uns bei unserem Vorhaben ein gesundes und glückliches Leben zu führen begleiten und unterstützen. Doch den Impuls für die verwirklichenden Handlungen dürfen wir jeder selbst setzen.
Niemand kann von außen bestimmen was für dich die richtige Maßnahme, die richtige Option für die Gestaltung deines Seins ist. Es ist dein Leben, wofür du in diese Welt gekommen bist. Es sind deine Ziele die du umsetzen möchtest. Es sind deine Emotionen die damit verbunden sind. Es ist deine Entscheidung, worauf du dich ausrichten möchtest und wohin du deine schöpferische Energie richtest.
Auf der rein körperlichen Ebene haben wir das, bereits gelernt. Überhaupt haben Hygienemaßnahmen ganz allgemein eine ganz zentrale Wahrnehmung erfahren. Und so haben wir eigene Konzepte entwickelt, die uns gesund, jung und dynamisch, kraftvoll und flexibel erhalten sollen. Zähneputzen, duschen und Haare schneiden, sind in unserer Fürsorge für den Körper fest eingebaut. Wir gehen laufen, erhalten unsere Fitness, praktizieren Joga, gehen Tanzen haben unseren Freizeitsport oder sind sogar von einer Gemeinschaft oder Verein getragen um unsere eigene Trägheit zu überlisten. Vorsorgeuntersuchungen werden pflichtgemäß absolviert und unsere Ernährung bekommt mehr und mehr Aufmerksamkeit weil wir merken, dass richtige Ernährung nichts mit satt werden zu tun hat. Sondern wichtige Mineralien, notwendige Vitamine und ganz allgemein die Baustoffe des Lebensenthalten enthalten sollte und auch Ausdruck unserer eigener Wertschätzung ist.
Auf diese Weisen kümmern wir uns sehr logisch und konsequent um unseren körperlichen Aspekt.
Doch wie sieht es mit unserer Gedankenhygiene aus und wie gelingt es uns auf dieser Ebene gutes und dienliches von Schmutz und Unrat zu unterscheiden. Was tun wir, um kontinuierlich unsere Emotionen zu „pflegen“, uns auf unsere Mitte auszurichten und in Balance zu bleiben? Was ist notwendig, um „das Leben zu uns einzuladen“? Um von positiven Erwartungen ausgehen zu können. Begeisterung an Neuem zu finden und allgegenwärtige Veränderungen als Chance zu sehen?
Glaubst du nicht auch, dass deine Gefühlswelt, also deine Seele, genauso gepflegt, gestreichelt und versorgt werden möchte wie dein Körper? Angesammelter mentaler und emotionaler Dreck darf herausgekehrt werden. Positive Visionen dürfen genährt und entwickelt werden. Mental-geistige Verunreinigungen wie Manipulationen, Lügen, Fakes und überholte Glaubenssätze dürfen erkannt und ausgemistet werden.
Und so fragte schon Sokrates; „Ist es wahr, ist es gut, ist es notwendig?
Entscheide also, welche Informationen und Nachrichten von dir aufgenommen werden dürfen, um in dir zu wirken. So gelingt es dir deinen Geist klar und unbefleckt zu halten.
Da die meisten Gedanken und jede Bewertung sofort auf deine emotionale Befindlichkeit einwirken, ist es gut sich über diesen Zusammenhang bewusst zu sein. Positive Gefühle, im Sinne von sich wohl fühlen, sind für die Gesundheit eines jeden Menschen wichtig, ja sogar lebensnotwendig.
Auch unser Verhalten, uns selbst und anderen gegenüber, wird davon massiv beeinflusst.
Prägen doch unsere Gedanken bestimmte Erwartungen, wie sich der Andere uns gegenüber verhalten sollte und wir reagieren emotional stark, wenn diese Vorstellungen und Erwartungen nicht erfüllt werden oder nicht zu unseren Wertesystem passen.
Da „läuft das Fass schon mal über“ oder „der Deckel fliegt in die Luft“.
Es kann also als gute Hygiene-Maßnahme verstanden werden, schon vorher einmal Dampf abzulassen und sich mental und damit auch emotional zu reinigen.

Die Hygiene in allen drei Bereichen sichert dir eine umfassende Gesundheitsvorsorge für dein Sein.
Welche Konzepte, in welchem Umfang dabei für deine Balance passend und richtig sind, liegt in deiner verantwortungsvollen Entscheidung.

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Die 3 Siebe des Sokrates

Zum weisen Sokrates kam Einer und sagte:
„Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!“
„Halte ein!“ unterbracht ihn der Weise,
„Hast du das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung.

„Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe hindurchgeht:
Das erste ist die Wahrheit.
Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es jemanden erzählen und…“

„So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft.
Es ist das Sieb der Güte.
Ist das, was du mir erzählen willst, gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“

„Hm“, unterbrach ihn der Weise,
„so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden.
Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?“
„Notwendig nun gerade nicht …“

„Also”, sagte lächelnd der Weise,
„wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist,
so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.“

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( Sokrates wurde um 470 v. Chr. in Athen geboren und 399 v. Chr. zum Tode durch Vergiften (Schierlingsbecher) verurteilt. Er gilt als Urvater der Philosophie. Da Sokrates selbst keine Schriften hinterlassen hat, verdanken wir seine Gedanken und Ideen vorwiegend seinem Schüler Platon.)

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